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Vegan sein …

January 20th, 2012 · No further remarks

Vielen sagen vegan sein hieße ein “Verzicht” …

Leben zu zerstören – zu töten – ist kein Verzicht?

Leben zu schützen, zu achten, zu respektieren, ist ein Verzicht?

Auf welcher Seite der Gleichung bewegt sich das Denken von Jemandem?

Ist er oder sie pro-Tötung nichtmenschlichem tierischen Lebens? Oder ist er oder sie eins, zusammenfühlend, -denkend und -handelnd mit den so anderen, so bewundernswerten Lebenwesen, die wir Tiere nennen?

Destruktivität ist nicht nur immer Ausdruck  der eigenen Selbstdestruktivität, Destruktivität ist auch die Folge verantwortungslosem Denkens, das ist ein Denken, das nicht fähig ist die großen Bezüge vom “Selbst” hin zur unbegrenzten Außenwelt herzustellen.

Vegan sein heißt Leben zu achten. Das der anderen Lebenwesen, das eigene und das Leben als Ganzes, die ganze Welt in ihrer Komplexität.

Vegan sein ist kein Verzicht.

Eine ungleiche Gleichung: Töten oder verstehen lernen wollen )

Eine Anmerkung zur Auswahl dieser Grafik: die Frage warum sich das Problem des Tötens bei Raubtieren anders gestaltet als beim Menschen, muss man gesondert thematisieren. Aber eines das ich dazu aber grundsätzlich sagen will ist, das unsere Verantwortlichkeit und undere Rolle auf dieser Welt, und unser Sinn, ein eigener ist und ein selbstgegebener. Wenn nichtmenschliche Tiere andere Tiere töten, liegt das im Bereich ihrer Lebensweise und ihrer Lebensethik. Die Lebensphilosophien allen existierenden Lebens haben Schnittstellen miteinander, die sich auf differenzierte und diefferenzierbare Weise zueinander verhalten können.

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Kommentar zu einem Gespräch zwischen einem Veganer und einem Nichtveganer

January 19th, 2012 · No further remarks

Kommentar zu: DOMIAN – Gespräch mit Veganer http://www.youtube.com/watch?v=LgpFrFgUeF0& (der Link öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ok, beide haben ein Problem mit Tierrechten, Domian sowieso – denn er ist nicht mal vegan – und der vegane Anrufer auch, denn er hat kein greifendes Argument für Tierrechte, sondern sagt nur “das ist ethisch nicht ok” und “keine Notwendigkeit”. Domian sagt intuitiv richtig, dass der vegane Anrufer etwas postuliere. Die Forderung nach ethischer Berücksichtigung setzt IMMER eine Postulierung voraus. Auch in der Sache von Menschenrechten. Was Tierrechte anbelangt, und dies ist noch mehr als eine Postuliering: es gibt keine TATSÄCHLICHEN Menschenrechte ohne ein Zulassen und eine Anerkennung der vom Menschen in unabhängiger Weise existierenden Rechte nichtmenschlicher Tiere  (die Frage der Existenz und ihres Rechts) .

Tierrechte stehen zum menschlichen Paradigma in einem autonomen Verhältnis.

Recht ist nicht abhängig von der Definition. Es gibt Rechte, auch wenn sie vom Menschen nicht anerkannt werden, nicht verstanden werden, nicht berücksichtigt werden. Am besten lässt sich das beim Verständnis über das ureingenste individuelle Recht nachempfinden (das von der Gemeinschaft beschädigt oder gefährdet werden kann, auch zu “unrecht”, d.h. in einem unvernünftigem Maße). Nun, auch was außerhalb unseres menschlichen Denk- oder eher Erfassungsbereichs liegt hat in sich Berechtigung.

Das Universum ist in sich Gesetz unabhängig von unserem Sein und unserem Begreifen. Wir können der Welt mit Hinwendung und Repekt begegnen und das Dasein und das sich damit koppelnde Recht des Anderen verstehen lernen, akzeptieren und schützen vor ungerechten Übergriffen durch Menschen.

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Freiheit und Wohlstand

December 7th, 2011 · No further remarks

Interessant

Für Hannah Arendt sind Freiheit und Wohlstand Antonyme, in dem Moment, in dem man Gefahr liefe, beide zu verwechseln. Wohlstand gewährleistet keine Freiheit. Nur die völlige nackte Armut verhindert die Chance zur Auflehnung überhaupt.

Hannah Arendt: Wahrheit, Macht, Moral By Hans-Martin Schönherr-Mann
In der Freiheit realisiert sich der Sinn alles Politischen, der sich nicht darauf reduzieren darf, Wohlstand zu gewährleisten.

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber_die_Revolution
Unter Freiheit versteht Arendt nicht Befreiung von Not, Elend oder Furcht. Diese Befreiung sei eher negativer Art, in fast jeder Staatsform möglich und eine gute Voraussetzung für eine Revolution. Positiv verstanden bedeute Freiheit die Möglichkeit, frei zu handeln.

Auch hier Kommentare zum Begriff von der Betonung von Freiheit statt Wohlstand bei Hannah Arendt
Die Sorge um die Welt und die Freiheit des Handelns: zur institutionellen … By Jürgen Förster

… siehe auch diesen Auszug aus: Die Pathologie der Moderne- Hannah Arendt und der Verlust der politischen … von Andreas Bock

etc.

Herr K. der kürzlich den H. Arendt Preis erhielt, hat dieses wichtige Axiom bei Arendt politisch nicht verstanden:

http://www.fr-online.de/blob/view/11260676,8499320,data,kermani-arndt-preisrede.pdf.pdf

“Es ist im Sinne der Weltbürgerschaft, die Hannah Arendt für das politische Handeln anmahnte, eine Aufgabe auch für uns – und zwar nicht nur für politische Stiftungen. Was die arabischen Völker jetzt am dringendsten benötigen, ist nicht die Aufklärung über ihre Rechte, sondern handfeste Beiträge zum Abbau der Massenarmut, also etwa die Aufhebung von Zöllen, das Ende subventionierter Agrarexporte, die die lokale Landwirtschaft zerstören, die Entwicklung der Infrastruktur, von Strom, Wasser, Energie, Bildung, natürlich auch Wirtschaftshilfen und eher kurz- als mittelfristig die Integration in den europäischen Binnenmarkt. Ja, das würde teuer, das würde sehr viel mehr kosten als Broschüren, die an die sentimentale Sprache von Tierschutzvereinen erinnern. Aber wieviel wäre für Europa politisch, ökonomisch und strategisch verloren, wenn sich südlich des Mittelmeeres die Geschichte seiner eigenen Revolution wiederholte.”

Vielleicht hätte Herr K. sich nicht an diesem Zitat aufhängen sollen:

“Even worse was that all societies formed for the protection of the Rights of Man, all attempts to arrive at a new bill of human rights were sponsored by marginal figures– by a few international jurists without political experience or professional philanthropists supported by uncertain sentiments of professional idealists. The groups they formed, the declarations they issued, showed an uncanny similarity in language and composition to that of societies for the prevention of cruelty to animals. No statesman, no political figure of any importance could possibly take them seriously;”
-hannah arendt, origins of totalitarianism, p. 289, 1954 edition.

Und zurück zu der Frage über Wohlstand oder Freiheit:

http://www.iep.utm.edu/arendt/ In the case of the French Revolution, the subordination of political freedom to matters of managing welfare (the “social question”) reduces political institutions to administering the distribution of goods and resources (matters that belong properly in the oikos, dealing as they do with the production and reproduction of human existence). Meanwhile, the American Revolution evaded this fate, and by means of the Constitution managed to found a political society on the basis of comment assent. Yet she saw it only as a partial and limited success. America failed to create an institutional space in which citizens could participate in government, in which they could exercise in common those capacities of free expression, persuasion and judgement that defined political existence. The average citizen, while protected from arbitrary exercise of authority by constitutional checks and balances, was no longer a participant “in judgement and authority,” and so became denied the possibility of exercising his/her political capacities.

also, as quoted here:

“[...] When they appeared on the scene of politics, necessity appeared with them, and the result was that the power of the old regime became impotent and the new republic was stillborn; freedom had to be surrendered to necessity, to the urgency of the life process itself. Revolutionary government became hostage to the (biological) welfare ofthe people (1963, 60). Robespierre referred to it as ‘missing the moment to found freedom’” (Arendt, 1963, 60). http://arts.anu.edu.au/sss/apsa/Papers/walsharendt.pdf

… Arendt insists not only that politics should have nothing to do with welfare or economic justice,  but also that any attention paid to such concerns will jeopardize the ability of politics to deliver the one good – freedom – that is actually in its power to provide. To saddle politics with welfare issues is utterly futile, because politics and political institutions cannot successfully adress such issues. Hannah Arendt: an introduction by John McGowan.

etc.

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Diplomacy or selling out to a terror regime? Green Party of Iran vs. the Green Party of Germany

April 16th, 2010 · 1 further remark

www.iran-e-sabz.org

Berlin, 15. April 2010

Dr. Kazem Moussavi, Sprecher der Green Party of Iran in Deutschland:

Der Botschafter des Terrorregimes im Iran bekommt durch die Bündnis90/Die Grünen eine Plattform im öffentlich-rechtlicher ARD-Hauptstadtstudio!

Die Green Party of Iran verurteilt die als Dialogpolitik getarnte Propagandaveranstaltung von Omid Nouripour (Bündnis90/Die Grünen) und des wieder Versuchs der Deutschen Atlantischen Gesellschaft für das Terrorregime im Iran, mit der sie dem Henker von iranisch Kurdistan (siehe Laufbahn im Programmflyer) und Botschafter des Mullah-Regimes in Deutschland Alireza Sheikh Attar eine öffentlich-rechtliche Plattform im Haus des ersten Deutschen Fernsehens ARD bereitstellen!
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